Systemische Teamentwicklung
Ich verzichte darauf, meinen Kunden Ratschläge zu geben. Stattdessen unterstütze ich sie, den für sie passenden Lösungsweg zu entdecken und zu nutzen. Meine Begleitung ist lösungs- und ressourcenorientiert, wobei ich je nach Bedarf unterschiedliche Methoden der systemischen Beratung heranziehe.
Nutzen aus Sicht des Unternehmens
- Ein funktionierendes Team ist Garant für eine hohe Produktivität, hohes Qualitätsbewusstsein und hohe Qualitätsstandards. Sie stärken zielgerichtet die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens.
- Beziehungen im Team werden geklärt und aufgearbeitet
- Vergangenheitsbewältigung: Offene Rechnungen werden ausgeglichen
- Ein gemeinsamer Blick Richtung Zukunft wird gefunden und „geschaut“
- Umsatzziele werden wieder erreicht
Nutzen aus Sicht der Teilnehmer
- Ihr Team kann Leistungen „spontan“ erbringen
- Das Bewusstsein, von den anderen anerkannt zu werden, gibt Energie, die sich nicht in Kämpfen um Geltung oder Revier verbraucht
- Als funktionierendes Team können Sie bessere Entscheidungen treffen oder Entscheidungsgrundlagen für Ihre Teamleitung liefern
Für wen ist systemisches Teamcoaching geeignet?
Mein Angebot richtet sich vor allem an Teams und Führungskräfte aus dem Bankensektor und der Kreditwirtschaft, die ** wiederholt Schwierigkeiten und Reibungsverluste in ihren Teams** erleben.
Mich buchen Teamleiter/-innen, Führungskräfte, Personalverantwortliche, Personalleiter, Personalreferenten, Bereichsleiter, Vertriebsleiter, Vertriebsdirektoren, Bevollmächtigte, Regionalleiter, Geschäftsstellenleiter und deren Stellvertreter.
Mensch und System im Ganzen sehen
Der systemische Ansatz in der Beratung und im Training hat sich in den letzten Jahren erfolgreich gegenüber klassischen Beratungsformen etabliert. Die Annahmen und Haltungen beruhen auf den Erkenntnissen des radikalen Konstruktivismus (Heinz von Foerster), sowie der neueren Systemtheorie (Niklas Luhmann). Zentral ist dabei das Verständnis, dass Wirklichkeit in Systemen (Personen, Teams/Familien, Organisationen) gemeinsam erzeugt wird und alle Elemente miteinander in Verbindung stehen.
Vor diesem Hintergrund fühle ich mich dem systemisch-konstruktivistischen Ansatz verpflichtet und betrachte Menschen und Organisationen stets im Zusammenspiel mit den sie umgebenden Systemen. Diesem Ansatz folgend gehe ich davon aus, dass Menschen die nötige Kompetenz zur Lösung ihrer Probleme bereits in sich tragen. Jeder Mensch steht immer in Wechselwirkung mit seiner Umwelt, also seinen Kollegen, Teams, dem Unternehmen und Konkurrenten. Das Verhalten, Denken und Fühlen eines Menschen kann also niemals unabhängig von dieser Umwelt verstanden werden. Genau diese Umwelt – das System – bildet den Fokus meiner Aufmerksamkeit.
Die systemische Denkweise geht davon aus, dass jeder Mensch sein eigenes Bild von der Wirklichkeit konstruiert und dem entsprechend handelt. Diese Annahme einer konstruierten Wirklichkeit impliziert, dass das Weltbild des Individuums veränderbar ist und Menschen ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit, gegebenenfalls an veränderte Bedingungen, neu anpassen können.
Eine wesentliche Grundhaltung der systemischen Beratung ist die Lösungs- und Ressourcenorientierung. Problemlösung ist hier immer verbunden mit einer Weiterentwicklung der Beteiligten und nie von außen aufgesetzt, d. h. dass Veränderungen von den Beteiligten selbst herbeigeführt werden.
Systemische Teamentwicklung kann helfen diese Störungen zu lösen :
- Angestaute Emotionen und Groll unter- und gegeneinander
- Keine Kraft mehr gemeinsam Richtung Zukunft zu blicken
- „Offene Rechnungen“ zwischen Teammitgliedern oder zwischen Teammitgliedern und Führung
- Mangelhafte Zielerreichung, mangelhafte Ergebnisse
- Hoher Krankenstand und Mitarbeiterfluktuation
- Mobbingsituationen, Burn-Out-Symptome einzelner Teammitglieder
- Gestörte Kommunikation – Teammitglieder reden nicht mehr miteinander
- Grabenkämpfe innerhalb des Teams, der Abteilung oder Geschäftsstelle
- Mangelnde Zusammenarbeit der Teammitglieder untereinander, Teams untereinander oder Teams mit Kunden
- Führungsschwäche der Leitung oder Kämpfe zwischen Leitung und Team: das Team „leitet sich selbst“
- Gestörte Vertrauensbasis zwischen Team und dem Unternehmen
- Eingefahrene, unproduktive und störende Verhaltensweisen von Mitarbeitern oder Teamleitern
Die drei systemischen Dynamiken
Dynamik 1, Ausgleich von Geben und Nehmen: Das emotionale Konto
In allen Beziehungen, geschäftlich oder privat, gilt eine Grundregel: Nur wenn Geben und Nehmen annähernd ausgeglichen sind, kann eine Beziehung harmonisch funktionieren.
In Beziehungen gibt es ein inneres Konto, auf dem Buch geführt wird:
- Wer hat wem etwas gegeben?
- Wer hat von wem etwas bekommen?
- Und wieviel war das jeweils?
Nur wenn Geben und Nehmen annähernd ausgeglichen sind, können Beziehungen harmonisch funktionieren und wenn alle im Ausgleich sind, gibt es keine Rechnungen zu begleichen. Die Zukunft ist frei von Altlasten der Vergangenheit und das gibt die Freiheit, die Beziehung gleichberechtigt weiterzuführen.
Durch den Ausgleich von Geben und Nehmen werden Beziehungen gefestigt.
In meinem Training biete ich den TeilnehmerInnen einen sehr wertschätzenden und klaren Rahmen um ihr emotionales Konto auszugleichen. In der konstruktiven Feedback-Runde können sich die Teilnehmer mit jedem aussprechen und Beziehungen klären. Ganz im Gegenteil zu dem was (ängstlich?) erwartet wird, kommt oft Anerkennung und Lob für das Gegenüber. Hier ist schon manche Träne der Rührung geflossen und vor Erleichterung aufgeseufzt worden…..
Dynamik 1, Ausgleich von Geben und Nehmen: Anerkennung der Leistung
Im Verhältnis zwischen Führung und Mitarbeitern müssen besondere Leistungen anerkannt und ausgeglichen werden. Wer mit besonderen Fähigkeiten, Kompetenzen und Einsatz den Erfolg des Unternehmens sichert, braucht, um bleiben zu können, entsprechende Anerkennung und Förderung. Findet dieser Ausgleich nicht statt, schrauben alle ihr Engagement zurück, denn es entsteht der Eindruck, dass sich Leistung nicht lohnt.
Das Gleiche gilt im umgekehrten Fall: Bringen Einzelne sich konstant weniger ein ins System, und die Führung greift nicht ausgleichend ein, schrauben alle ihr Engagement zurück. Auch hier entsteht der Eindruck: Leistung lohnt sich scheinbar nicht.
In meiner systemischen Teamentwicklung hat die Führungkraft die Möglichkeit und den angemessenen Rahmen zur Verfügung, um Anerkennung auszusprechen oder Leistung einzufordern. In diesem Rahmen können Mitarbeiter und Kollegen den Ausgleich konstruktiv annehmen.
Dynamik 2, Zugehörigkeit
Als Mitglied eines Unternehmens oder eines Teams brauchen Sie die Bestätigung ihrer Zugehörigkeit von ihrer Führung und jedem zugehörigen Mitarbeiter und Kollegen. Je größer ein Unternehmen ist, desto schwieriger wird es, dieses Gefühl der Zugehörigkeit für alle sicherzustellen. Vor allem bei Restrukturierungen und Entlassungen kann das Zugehörigkeitsgefühl der bleibenden Mitarbeiter geschädigt werden.
In meiner systemischen Teamentwicklung haben die Teilnehmer im Rahmen konstruktiver Feedback-Runden die Möglichkeit auszusprechen und zu bestätigen: „Du gehörst zu uns!“
Dynamik 3, Ordnung
Ein System funktioniert harmonisch, wenn jedes Mitglied des Systems an seinem Platz ist und die Verantwortung übernimmt, die mit diesem Platz verbunden ist. Der eigene Platz in Unternehmen richtet sich dabei nach der Zugehörigkeit zu einer Hierarchieebene und innerhalb einer Hierarchieebene nach den Faktoren
- Dienstalter,
- Lebensalter und
- Leistung. (Wobei das Thema Leistung nicht gerne offen ausgesprochen und diskutiert wird … und gerade dieses Tabu oft Störungen im Team verursacht!)
Die Hierarchieebenen legen eine Rangfolge fest, die die Stellung des Einzelnen und seinen Verantwortungsbereich bestimmt. Diese Rangfolge kann üblicherweise nicht willkürlich verändert werden und wird, systemisch betrachtet, als Tatsache angenommen. Die eingehaltene und gelebte Ordung ist die Voraussetzung für das harmonische Funktionieren Ihres Teams innerhalb Ihrer Organisation.
In meiner systemischen Teamentwicklung hat jedes Teammitglied die Möglichkeit, sich auf die Ordnung zu besinnen und den eigenen Platz in der Hierarchieebene (wieder) einzunehmen.
Fazit
Wie können Unternehmen und Mitarbeiter/-innen von systemischer Beratung und Training profitieren?
„Insellösungen“ wie kleine, situationsbezogene Trainingsinterventionen können zwar kurzfristig kleine Probleme lösen, helfen dem Unternehmen aber kaum zu einer langfristig besseren Positionierung am Markt. Nur wer das ganze Unternehmen als System versteht, in dem die einzelnen Teilbereiche ständig miteinander in Wechselwirkung stehen, kann viele ansonsten unerklärlichen Störungen logisch erklären – und nachhaltig lösen.
Dabei ist der Blick immer nach vorne und auf die hilfreichen Umstände und Möglichkeiten gerichtet, anstatt mit der Analyse von Problemen verhaftet zu sein. Gerade in festgefahrenen Situationen mit verhärteten Fronten kann so ein Perspektivenwechsel zu einer gemeinsamen Lösung hinführen.
Die Problemlösungskompetenz liegt bei Ihnen und Ihrem Team/Unternehmen. Wecken Sie Ihr kreatives Potenzial für Lösungen, die auch in Zukunft bestehen!

